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08.08.2014rss_feed

Umsatz im Holzhandel im ersten Halbjahr 2014 um 10 % angestiegen

Nach einem überragenden ersten Quartal sind die Umsätze auch im zweiten Quartal, allerdings mit deutlicher Verlangsamung, weiter angestiegen. Für den Holzhandel ergibt sich nach den monatlichen Betriebsvergleichen des GD Holz damit ein Umsatzanstieg von 10 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2013.


Der Holzhandel kann mit dieser Entwicklung sehr zufrieden sein, so der Vorsitzende Jürgen Klatt. Allerdings beobachten wir in den letzten zwei Monaten eine Geschäftsberuhigung, führt Klatt weiter aus. Der GD Holz geht davon aus, dass sich die Umsätze in den Sommermonaten etwas verhaltener entwickeln werden. Es bleibt abzuwarten, ob der gute Geschäftsverlauf der ersten Monate des Jahres sich im Herbst fortsetzen wird.

 

Im ersten Halbjahr sind die Sortimente Holz im Garten und Hobelware besonders gut gelaufen und konnten überdurchschnittlich zulegen: Holz im Garten mit 30 %, Hobelwaren mit 14 %. Holzwerkstoffe liegen mit gut 5 % und Schnittholz mit gut 4 % über dem Vorjahreswertwert.

 

Der Berichtsmonat Juni selber zeigt einen deutlich schwächeren Verlauf, ein Trend, der sich vom Monat Mai noch fortgesetzt hat. Hingegen konnte auch im Juni noch ein Zuwachs von 2 % registriert werden. Hierbei war aber Schnittholz deutlich rückläufig, Holzwerkstoffe blieben auf Vorjahresniveau. Ausbauprodukte tendierten ebenfalls rückläufig. Der Zuwachs im Gartenholzsortiment erreichte im Juni aber immer noch 6 %.

 

Insgesamt ist das erste Halbjahr für den Holzfachhandel sehr gut gelaufen, die Erwartungshaltungen sind nicht zuletzt auf Grund der sich abschwächenden Monate Mai und Juni für die kommende Entwicklung etwas verhaltener. Der GD Holz geht davon aus, dass sich der Zuwachs in den eher ruhigen Sommermonaten verhalten entwickeln wird. Die konjunkturellen Rahmendaten, insbesondere in der Bauwirtschaft, können aber für das Herbstgeschäft auch im Holzhandel weitere Impulse setzen. Die Prognosen für das Gesamtjahr 2014 sind insbesondere nach der Vorlage des ersten Halbjahres einigermaßen optimistisch.

 

Berlin, 08. August 2014


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