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09.06.2026rss_feed

Wohnungsbau sendet erste Erholungssignale

Im März 2026 wurden in Deutschland 21.800 Wohnungen genehmigt. Das waren 11,5 % mehr als im Vorjahresmonat. Im Neubau stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen auf 17.600 und lag damit 8,2 % über dem Wert von März 2025. Deutlich zugelegt hat auch die Zahl der Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen: Sie erhöhte sich um 28,0 % auf 4.200.


Auch im gesamten ersten Quartal 2026 setzte sich der Aufwärtstrend fort. Von Januar bis März wurden insgesamt 63.500 Wohnungen in neuen und bestehenden Gebäuden genehmigt, das waren 14,6 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei den neu zu errichtenden Wohngebäuden stieg die Zahl der Genehmigungen auf 51.700 Wohnungen und damit um 14,0 %.

Bei den Einfamilienhäusern lag der Zuwachs bei 13,7 % auf 12.100 Wohnungen. Besonders deutlich fiel das Plus bei Zweifamilienhäusern mit 23,2 % auf 3.600 Wohnungen aus. In Mehrfamilienhäusern genehmigten die Behörden 33.100 Neubauwohnungen, ein Anstieg von 14,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.


Noch ist aus diesen Zahlen zwar keine durchgreifende Trendwende abzuleiten, sie sprechen aber dafür, dass sich die Bautätigkeit nach der Schwächephase zumindest schrittweise stabilisiert. Ergänzend weist Destatis darauf hin, dass von Januar bis März auch in neuen Nichtwohngebäuden mehr Wohnungen genehmigt wurden, während die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen leicht zurückging. (fk)

Quelle: www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/05/PD26_166_3111.html


Foto © Fotolia.com

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