Schnittholzproduktion in Deutschland
Im ersten Quartal des Jahres ist die deutsche Nadelschnittholzproduktion deutlich zurückgegangen. Beim Laubschnittholz ist das Bild uneinheitlich.
Die ersten drei Monate des Jahres sind für die Nadelholzsäger wenig erfreulich gelaufen. Wie das statistische Bundesamt berichtet, wurden rund 4,5 Mio. m³ Rau- und Hobelware produziert, was einem Rückgang von 15 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Der deutliche Rückgang (-15 %) liegt im Wesentlichen an der starken Reduktion bei der Rauware, die 96 % der Gesamtproduktion (ca. 4,3 Mio. m³) ausmacht. Das Verhältnis von Rau- zu Hobelware lag bei 80:20, gegenüber 76:24 vor einem Jahr.
Die Produktion von Laubschnittholz ist im ersten Quartal 2026 geringfügig um 1% gewachsen auf rund 204.000 m³. Die Produktion von sägerauer Ware ist um 11 % auf ca. 76.000 m³ gesunken, die Produktion von Hobelware hingegen um 11 % auf 128.000 m³ gestiegen.
(Quelle: Holzmarktinfo.de, Statistischen Bundesamt)
(js)

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