Schnittholzproduktion in Deutschland
Im ersten Quartal des Jahres ist die deutsche Nadelschnittholzproduktion deutlich zurückgegangen. Beim Laubschnittholz war die Lage uneinheitlich.
Die ersten sechs Monate des Jahres sind für die Nadelholzsäger wenig erfreulich gelaufen. Wie das Statistische Bundesamt berichtet, wurden rund 8,8 Mio. m³ Rau- und Hobelware produziert, was einem Rückgang von 15 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Der deutliche Rückgang liegt im Wesentlichen an der starken Reduktion bei der Rauware (-3,5 Mio. m³ / -13 %). Die Produktion von Hobelware lag ca. 1 Mio. m³ bzw. 23 % hinter der Produktion des Vorjahres. Das Verhältnis von Rau- zu Hobelware lag bei 79:21, gegenüber 77:23 vor einem Jahr.
Die Produktion von Laubschnittholz ist im ersten Halbjahr 2026 um 5 % zurückgegangen auf rund 405.000 m³. Die Produktion von sägerauer Ware ist um 23 % auf ca. 140.000 m³ gesunken, die Produktion von Hobelware hingegen um 9 % auf 266.000 m³ gestiegen.
(Quelle: Holzmarktinfo.de, Statistisches Bundesamt)
(js)

Seite drucken
Kommentare