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23.09.2026rss_feed

Pelletpreise steigen – Kostenvorteil gegenüber Öl und Gas wächst dennoch

Trotz eines Preisanstiegs im September vergrößert sich der Kostenvorteil von Pellets gegenüber Heizöl und Erdgas.


Laut einer Meldung des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) vom 16. September lag der bundesweite Durchschnittspreis für Holzpellets bei einer Abnahmemenge von sechs Tonnen im September bei 454,21 Euro je Tonne. Das entspricht 9,1 Cent je Kilowattstunde Wärme. Gegenüber dem Vormonat stieg der Pelletpreis um 6,2 Prozent.


Trotz dieser Entwicklung hat sich der Preisabstand zu fossilen Energieträgern zugunsten von Pellets vergrößert. Nach Berechnungen des DEPI sind Pellets aktuell rund 48 Prozent günstiger als Heizöl und rund 20 Prozent günstiger als Erdgas.

Ursachen für den Preisanstieg sind die mit Beginn der Heizperiode zunehmende Nachfrage sowie die Lage auf dem Holzmarkt. Aufgrund der geringen Nachfrage nach Schnittholz haben Sägewerke ihren Einschnitt reduziert. In der Folge fallen geringere Mengen an Restholz an, die der Pelletproduktion als Rohstoff dienen. Hinzu kommt, dass viele Verbraucher nach dem vergangenen recht langen Winter frühzeitig die Wiederversorgung begonnen haben.


Bei einer Abnahme von sechs Tonnen reicht die regionale Preisspanne von 451,07 Euro je Tonne in Mitteldeutschland über 455,24 Euro in Nord- und Ostdeutschland bis zu 457,80 Euro in Süddeutschland. Für Liefermengen von 26 Tonnen werden Preise zwischen 434,87 und 443,35 Euro je Tonne ausgewiesen.

Der DEPI-Pelletpreis bezieht sich auf Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1. Berücksichtigt werden Lieferungen im Umkreis von 50 Kilometern einschließlich Nebenkosten und Mehrwertsteuer. (js)


Foto © DEPI

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