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13.05.2026rss_feed

Holzbauquote in Deutschland steigt

Nach einer Marktrecherche des Hauptverbandes der deutschen Holzindustrie ist die Holzbauquote im Fünfjahrestrend (2021 zu 2025) in allen Gebäudearten angestiegen. Die Quoten beziehen sich auf Gebäude, deren überwiegender Anteil von Holz an der Konstruktion des Gebäudes geprägt ist.


Im Einfamilienhausbau ist die Quote von 24 auf 28 % gestiegen, im Mehrfamilienhausbau von 4 auf 8 % und in öffentlichen Gebäuden von 18 auf 24 %.

Insgesamt verlieren im Mehrfamilienhausbau alle Baustoffe deutlich, bis auf den Werkstoff Holz. Das liegt auch daran, dass ein wesentlicher Anteil der Holzgebäude in serieller Fertigbauweise entstehen und damit die Holzbauweise noch stärker präferiert wird.

Die Erkenntnis, dass der Holzbau trotz des dramatischen Einbruchs der Wohnbaufertigstellungen in den letzten Jahren weiter im Trend liegt, zeigt, dass der Einsatz des Werkstoffes Holz sehr gefragt ist. Nach einer Indizierung der Bauweisen in den letzten 10 Jahren haben die massiven Bauweisen (Ziegel, Kalksandstein, Stahlbeton) ihre Marktanteile weitgehend gehalten oder verlieren, die Holzbauweise hat ihren Marktanteil im Geschosswohnungsbau in den letzten 10 Jahren dagegen verdoppelt, zwar auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau, aber in einem Markt, der insgesamt einbricht. Unter dem Strich führt dies zu einer strukturellen Verschiebung der Bauweisen im Neubau von Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern. Das ist ein gutes Zeichen für die Entwicklung und den Einsatz des Werkstoffes Holz beim Bauen in den kommenden Jahren, wenn es mit der Baukonjunktur wieder aufwärts geht. (gb)


Foto © Thinkstock.com

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