Holz rettet Klima
auf der Grünen Woche 2026 mit viel Politik-Prominenz
Mit ihrem Auftritt auf der Grünen Woche 2026 in Berlin setzt die Initiative Holz rettet Klima
, getragen vom Deutschen Holzwirtschaftsrat (DHWR) und damit auch vom GD Holz, ein deutliches Zeichen: Holz bleibt ein unverzichtbarer Schlüssel für Klimaschutz, nachhaltige Wertschöpfung und die Transformation der Bau- und Rohstoffwirtschaft. 2026 besuchten den Stand Bundeskanzler Friedrich Merz, Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, die Landwirtschaftsminister aus Baden-Württemberg Peter Hauj und NRW Silke Gorißen sowie Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner.
Ein gemeinsamer Auftritt, der Gewicht hat
Bereits im Vorjahr wurde die Initiative strategisch weiterentwickelt – von einer Kampagne der Holzwirtschaft hin zu einer gemeinsamen Initiative von Holz- und Forstwirtschaft, getragen von den führenden Verbänden unter dem Dach des DHWR. Diese Öffnung wurde auf der Grünen Woche 2025 erstmals sichtbar und setzt sich 2026 konsequent fort. Dass nun beide Branchen gemeinsam auftreten, erhöht nicht nur ihre politische Schlagkraft, sondern unterstreicht auch die Realität der Wertschöpfungskette: Klimaschutz wirkt nur, wenn Wald und Holz zusammen gedacht werden.
Ein Stand, der den Rohstoff erlebbar macht
Auf dem diesjährigen Branchenstand der Forstwirtschaft in Halle 27 präsentiert sich Holz rettet Klima
mit neuen Schwerpunkten, eingebettet in eine moderne Ausstellung rund um Wald, nachhaltige Bewirtschaftung und Holzverwendung. Bereits vor der offiziellen Messeeröffnung konnte sich die GD Holz-Geschäftsführung im Rahmen des AGDW-Waldeigentümer-Empfangs ein Bild vor Ort machen. Der Stand selbst ist als begehbarer Holzbau gestaltet – ein sichtbares und greifbares Bekenntnis zur Bauweise der Zukunft. Die Initiative nutzt diese Bühne, um nicht nur die Vorteile des Werkstoffs Holz zu vermitteln, sondern auch die großen Herausforderungen, die Wald und Holzwirtschaft angesichts des Klimawandels zu bewältigen haben. Der GD Holz ist während der Messe mit Personal am Stand vertreten.
Neue thematische Akzente: Waldumbau und nachhaltige Nutzung
Es soll sich in den Köpfen der Menschen einprägen: Mehr Holznutzung schützt das Klima und stärkt die heimische Wirtschaft. Mit der Präsentation Klima-Apotheke Wald
rücken Waldzustand, Klimaanpassung und nachhaltige Nutzung stärker in den Mittelpunkt. Die Ausstellung verdeutlicht, wie aktiv bewirtschaftete Wälder CO₂ binden, Biodiversität fördern und durch Holzbereitstellung klimafreundliche Wertschöpfung ermöglichen.
Besucher erleben außerdem praxisorientierte Einblicke in Waldumbau und resiliente Wälder, moderne Holznutzung als Klimaschutzinstrument, Ersatz energieintensiver Materialien und die Rolle der gesamten Branche als Motor regionaler Wirtschaftskreisläufe. Dass die Initiative Holz rettet Klima
auf der Grünen Woche so präsent ist, unterstreicht den Anspruch, über reine Öffentlichkeitsarbeit hinaus aktiv Orientierung zu geben – für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Klimaschutz zum Mitnehmen
Ein besonderes Highlight sind die angebotenen Baumsetzlinge, die Besucherinnen und Besucher mit nach Hause nehmen können. Sie stehen symbolisch für den Grundgedanken der Initiative: Klimaschutz entsteht durch aktives Tun und verantwortungsbewusste Entscheidungen – im Wald genauso wie im Bauen und Wohnen.
Für jüngere Messegäste verwandelt ein Bauspielplatz aus Holz den Stand in eine Erlebniswelt, die das Potenzial des Werkstoffs spielerisch vermittelt – eine Investition in die Klimabewusstseinsbildung der kommenden Generation.
Ausblick: Die Initiative wächst weiter
Holz rettet Klima
ist längst mehr als eine Kampagne – sie ist eine branchenübergreifende Bewegung. Die diesjährige Präsenz auf der Grünen Woche zeigt, dass die Initiative weiter an Einfluss gewinnt: inhaltlich, strategisch und gesellschaftlich. (tl)



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