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14.10.2026rss_feed

GD Holz begrüßt Vorstoß zur Senkung der Stromsteuer

Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, sich für eine Absenkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß einzusetzen. Der GD Holz begrüßt diesen Kurswechsel ausdrücklich. Damit wird eine zentrale Forderung aufgegriffen, die der Verband bereits im September formuliert hatte.


Der GD Holz hatte sich frühzeitig dafür ausgesprochen, die Stromsteuer dauerhaft auf das europäische Mindestniveau zu senken und die Entlastung gesetzlich zu verstetigen. Aus Sicht des Verbandes sind strukturelle Maßnahmen bei den Energiekosten deutlich wirksamer als kurzfristige Eingriffe zur Entlastung von Verbrauchern und Unternehmen.


Die Ankündigung des Bundeskanzlers ist ein wichtiges Signal für den Mittelstand und den Wirtschaftsstandort Deutschland, erklärt der Vorsitzende des GD Holz, Maximilian Habisreutinger. Unternehmen benötigen verlässliche Rahmenbedingungen und dauerhaft wettbewerbsfähige Energiekosten. Eine Senkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.

Für den Holzhandel sowie die angeschlossenen Verarbeitungs- und Logistikbereiche haben die Stromkosten in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Energie wird beispielsweise für Lagerstandorte, Holzbearbeitung, automatisierte Lagertechnik, Digitalisierung und den Einsatz elektrischer Flurförderzeuge benötigt. Entlastungen bei den Stromkosten könnten daher die Wettbewerbsfähigkeit vieler mittelständischer Betriebe stärken und Investitionen erleichtern.


Der GD Holz sieht in der aktuellen Diskussion ein positives Signal, verweist jedoch darauf, dass den politischen Ankündigungen nun konkrete gesetzgeberische Schritte folgen müssen. Wer Investitionen, Digitalisierung und den Einsatz klimafreundlicher Technologien fördern möchte, muss Strom dauerhaft bezahlbarer machen, so Habisreutinger. Entscheidend ist nun eine verlässliche und langfristige Umsetzung.

Der GD Holz wird die weiteren politischen Beratungen aufmerksam begleiten und sich weiterhin für wettbewerbsfähige Energiepreise sowie verlässliche Rahmenbedingungen für den Holzhandel einsetzen. (tl)


Foto © „KI-generiert“

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