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30.06.2026rss_feed

Deutschland investiert zu wenig in neue Projekte

Die Investitionsquote in Deutschland ist nach einer Analyse einer Unternehmensberatung in den letzten Jahren deutlich gefallen und liegt derzeit bei nahe Null. Untersucht wurden private und staatliche Nettoinvestitionen, die über den Substanzerhalt hinausgehen und insbesondere in neue Projekte investiert werden.


Nach dieser Untersuchung werden im EU-Durchschnitt 2 % des Bruttoinlandsproduktes dafür aufgewendet, in den USA 4 % und in China 23 %. Deutschland dagegen investiert fast nur noch in den Erhalt bestehender Produktionskapazitäten, das Wachstum der Investitionen in neue oder zusätzliche Kapazitäten ist praktisch zum Stillstand gekommen, so die Unternehmensberatung. Produktive Investitionen sind wichtige Indikatoren für zukünftiges Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes.


Die Ursachen sehen die Autoren dieser Studie in hohen Kosten (Energiekosten), lange Entwicklungszeiten und langsame bürokratische Genehmigungsprozesse. Insgesamt fällt Europa gegenüber den Wettbewerbern USA und China zurück. (gb)


Foto © „KI-generiert“

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