Deutsche Nadelholzausfuhren im ersten Quartal: Weniger Schnittholz, weniger Hobelware
Die deutschen Ausfuhren von Nadelschnittholz (Rauware) lagen im ersten Quartal mit 970.000 m³ etwa 6% niedriger als im Vorjahresquartal.
Der traditionelle Hauptabnehmer Österreich sowie Italien führen mit den Niederlanden auf Platz drei die Liste der Nadelschnittholz-Abnehmer an:
Österreich: 163.000 m³ (+8%)
Italien: 133.000 m³ (+9%)
Niederlande: 131.000 m³ (-8%)
Frankreich: 119.000 m³ (-9%)
Belgien: 81.000 m³ (-11%)
Tschechien: 40.000 m³ (+60%)
Indien: 36.000 m³ (-27%)
Spanien: 35.000 m³ (-24%)
Polen: 33.000 m³ (-21%)
Saudi-Arabien: 29.000 m³ (+46%)
Auch die Einfuhr von Nadelschnittholz reduzierte sich im ersten Quartal, auf ca. 700.000 m³, was einem Rückgang von etwa 5% entspricht. Hauptlieferanten waren Österreich.
Wie beim Schnittholz sind auch die Ausfuhren von Nadelhobelware aus Deutschland im ersten Quartal 2026 zurückgegangen. Mit 680.000 m³ wurden 36% weniger exportiert als im Vorjahreszeitraum. Hauptgrund für den starken Rückgang sind die um 62% gefallenen Ausfuhren in die USA:
USA: 207.000 m³ (-62%)
Niederlande: 61.000 m³ (-0%)
Frankreich: 56.000 m³ (-10%)
Großbritannien: 49.000 m³ (-1%)
Kanada: 44.000 m³ (-35%)
Belgien: 41.000 m³ (-2%)
Österreich: 39.000 m³ (+29%)
Polen: 27.000 m³ (-6%)
Pakistan: 18.000 m³ (-7%)
Schweiz: 17.000 m³ (+21%)
Die Einfuhr von Nadelhobelware nach Deutschland stieg im Betrachtungszeitraum um 4% auf 300.000 m³.
Quellen: Statistisches Bundesamt, Holzmarktinfo
(js)

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