Baumärkte verlieren Umsatz in Deutschland – in einigen Sortimenten ändern sich die Vertriebswege
2025 sanken die Erlöse der deutschen Baumarktbetreiber um 1,6 % auf immer noch 20,6 Mrd. €, so der Branchenverband BHB. Auch 2024 sowie 2023 waren die Umsätze leicht rückläufig.
Zunehmende Wettbewerber sind Lebensmitteldiscounter, die Sortimente aus den Baumärkten verkaufen, wie Elektrowerkzeuge, Gartengeräte oder Malerbedarf. Nicht abgedeckt werden dagegen von Lidl, Aldi und Co. die investiven Bereiche wie Baustoffe, Baumaterialien oder Holz. Aufgrund des Sanierungsbedarfes in Wohngebäuden rechnet der Verband BHB mit steigenden Umsätzen.
Diese könnten für den Baumarktbereich im Jahr 2026 ein bis zwei Punkte oberhalb der Inflationsrate liegen. Der Verband erwartet weiterhin, dass die Zahl der Baumärkte weiter abnehmen wird. Derzeit gibt es noch 2004 Baumärkte mit mehr als 1000 m² Verkaufsfläche. 2026 werde die Zahl unter die Marke von 2000 fallen, so der Verband. Die höchste Baumarktdichte gibt es in Nordrhein-Westfalen und in Bayern. (tg)

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