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14.10.2026rss_feed

21. Sanktionspaket der EU gegen Russland beschlossen

Die Europäische Union hat im Juli ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland verabschiedet und, nach einem damaligen Veto aus Ungarn, nun weitere Maßnahmen beschlossen, um die Finanzierung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu erschweren.


Das Wichtigste vorweg: Hinsichtlich der sanktionierten Produkte im Holzsektor haben sich importseitig oder exportseitig keine Änderungen ergeben.

Die EU setzt ihren Sanktionskurs somit weiterhin konsequent fort und hat Mitte Oktober die bislang größte Erweiterung der personenbezogenen Sanktionen seit Beginn des Krieges beschlossen. Rund 1.600 Personen und Organisationen wurden neu gelistet. Im Fokus des jetzigen Pakets stehen die Bereiche Energie, Finanzdienstleistungen einschließlich Kryptowährungen, Handel sowie der russische militärisch-industrielle Komplex.


Insgesamt wurden 218 neue Einträge auf die Sanktionsliste aufgenommen, darunter Banken, Krypto-Anbieter, Unternehmen der Rüstungsindustrie sowie Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte.

Exportseitig ist der Verkauf von einigen Holz-Sortimenten nach Russland / Belarus derzeit noch gestattet. Die betriebsinterne Sanktionsprüfung sollte nun insbesondere die neu gelisteten Banken und Dienstleistungen ins Auge fassen und prüfen, ob eigene Verkäufe unter Beteiligung sanktionierter Unternehmen stattfinden. (nop)


Foto © Istock.com

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